Fundstelle GVBl. 2014 S. 575

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Verordnung

300-3-1-J
  • Rechtspflege
  • Gerichtsverfassung, Gerichtsorganisation, Justizverwaltung und Berufsrecht der Rechtspflege
  • Gerichtsverfassung, Gerichtsorganisation, Justizverwaltung
  • Verordnungen über die Zuständigkeit der Gerichte in bestimmten Angelegenheiten
300-3-1-J

Verordnung
zur Änderung der
Gerichtlichen Zuständigkeitsverordnung Justiz

Vom 10. Dezember 2014


Auf Grund von

1.
§ 391 Abs. 2 Satz 1 der Abgabenordnung (AO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. Oktober 2002 (BGBl I S. 3866, ber. 2003 I S. 61), zuletzt geändert durch Art. 16 des Gesetzes vom 25. Juli 2014 (BGBl I S. 1266),

2.
§ 52 Abs. 2 Satz 1 und § 63 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über den rechtlichen Schutz von Design (Designgesetz – DesignG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24. Februar 2014 (BGBl I S. 122),

3.
§ 22c Abs. 1 Satz 1 des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 1975 (BGBl I S. 1077), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 23. April 2014 (BGBl I S. 410),

in Verbindung mit § 2 Nrn. 1, 12 und 13 sowie § 12 der Verordnung über die Zuständigkeit zum Erlass von Rechtsverordnungen (Delegationsverordnung – DelV) vom 28. Januar 2014 (GVBl S. 22, BayRS 103-2-V), zuletzt geändert durch Verordnung vom 22. September 2014 (GVBl S. 410), erlässt das Bayerische Staatsministerium der Justiz folgende Verordnung:


§ 1

Die Verordnung über gerichtliche Zuständigkeiten im Bereich des Staatsministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (Gerichtliche Zuständigkeitsverordnung Justiz – GZVJu) vom 11. Juni 2012 (GVBl S. 295, BayRS 300-3-1-J), geändert durch Verordnung vom 9. September 2013 (GVBl S. 604), wird wie folgt geändert:

1.
In der Überschrift werden die Worte „und für Verbraucherschutz“ gestrichen.

2.
Die Inhaltsübersicht wird wie folgt geändert:

a)
In der Überschrift zu § 41 wird das Wort „Geschmacksmusterstreitsachen“ durch das Wort „Designstreitsachen“ ersetzt.

b)
In der Überschrift zu § 59 wird das Wort „ , Außerkrafttreten“ gestrichen.

3.
In § 1 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. e wird das Wort „Geschmacksmusterrecht“ durch die Worte „Design- oder Gemeinschaftsgeschmacksmusterrecht“ ersetzt.

4.
§ 3 wird wie folgt geändert:

a)
Abs. 1 wird wie folgt geändert:

aa)
Nr. 3 wird aufgehoben.

bb)
Die bisherigen Nrn. 4 bis 9 werden Nrn. 3 bis 8.

b)
Abs. 2 Nr. 2 erhält folgende Fassung:

„2.
im Landgerichtsbezirk Augsburg
für die Amtsgerichtsbezirke Aichach, Augsburg, Dillingen a.d.Donau, Landsberg am Lech und Nördlingen

das Amtsgericht Augsburg;“.

c)
In Abs. 3 werden die Worte „5 und 6, 8 und 9“ durch die Worte „4 und 5, 7 und 8“ ersetzt.

5.
In § 41 wird in der Überschrift und im einleitenden Satzteil jeweils das Wort „Geschmacksmusterstreitsachen“ durch das Wort „Designstreitsachen“ ersetzt.

6.
§ 56 Satz 3 wird aufgehoben.

7.
Dem § 57 wird folgender Abs. 4 angefügt:

„(4) Für Bußgeldverfahren wegen Steuerordnungswidrigkeiten gilt § 56 entsprechend.“

8.
§ 59 wird wie folgt geändert:

a)
In der Überschrift wird das Wort „ , Außerkrafttreten“ gestrichen.

b)
Abs. 2 wird aufgehoben; die Absatzbezeichnung im bisherigen Abs. 1 entfällt.


§ 2

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2015 in Kraft.

München, den 10. Dezember 2014

Bayerisches Staatsministerium der Justiz


Prof. Dr. Winfried  B a u s b a c k ,  Staatsminister