Veröffentlichung JMBl. 2009/05 S. 84 vom 13.07.2009

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I.
Es wird Gesuchen von Bewerberinnen und Bewerbern um folgende Stellen entgegengesehen, die mit Ausnahme der Nrn. 1, 3, 4, 7 und 8 auch durch Teilzeitkräfte besetzt werden können:
 
1.
Vizepräsident des Landgerichts
(Besoldungsgruppe R 2 mit Amtszulage)
in Coburg
2.
Vorsitzende Richter an den Landgerichten
(Besoldungsgruppe R 2)
in Augsburg, München II und Schweinfurt
3.
Vizepräsident des Amtsgerichts
(Besoldungsgruppe R 3)
in München
4.
Direktoren der Amtsgerichte
(Besoldungsgruppe R 2 mit Amtszulage)
in Cham, Neu-Ulm und Pfaffenhofen a. d. Ilm
5.
Leitende Oberstaatsanwälte bei den Generalstaatsanwaltschaften
(Besoldungsgruppe R 3)
in Bamberg und Nürnberg
6.
Oberstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft
(Besoldungsgruppe R 2)
in Bamberg
7.
Leitende Oberstaatsanwälte
(Besoldungsgruppe R 3)
in Ansbach und Würzburg
8.
Oberstaatsanwalt als ständiger Vertreter des Leitenden Oberstaatsanwalts
(Besoldungsgruppe R 2 mit Amtszulage)
in Ansbach
9.
Oberstaatsanwälte bei den Staatsanwaltschaften
(Besoldungsgruppe R 2)
in Bamberg, Ingolstadt, Kempten (Allgäu), Nürnberg-Fürth und Würzburg
10.
Staatsanwälte als Gruppenleiter bei den Staatsanwaltschaften
(Besoldungsgruppe R 1 mit Amtszulage)
in Amberg, Ansbach, Aschaffenburg, Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Deggendorf, Kempten (Allgäu), Landshut, Memmingen, Nürnberg-Fürth, Passau, Regensburg und Weiden i. d. OPf.
 
Frauen sind besonders aufgefordert, sich zu bewerben (Art. 7 Abs. 3 Bayerisches Gleichstellungsgesetz).
 
Die ausgeschriebenen Stellen sind für die Besetzung mit schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern geeignet; diese werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt.
 
Bewerbungsfrist: 7. August 2009.
 
 
II.
Es wird Gesuchen von Bewerberinnen und Bewerbern um folgende Stellen entgegensehen:
 
1.
Geschäftsleiter bei dem Amtsgericht Starnberg in BesGr. A11 mit Entwicklungsmöglichkeit nach BesGr. A 13
 
2.
Ständiger Vertreter des Dienstleiters bei dem Oberlandesgericht Bamberg. Der Dienstposten gehört zum Aufgabenbereich des höheren Rechtspfleger- und Justizverwaltungsdienstes.
 
3.
Ständiger Vertreter des Geschäftsleiters bei dem Landgericht München I in BesGr. A 12 mit Entwicklungsmöglichkeit nach BesGr. A 14. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Koordination der Richtergeschäftsaufgaben und das Management der Hausverwaltungstätigkeiten. Vorausgesetzt werden vertiefte und in der Praxis erprobte Kenntnisse in der Führung größerer Personalkörper. Zur Bewerbung aufgefordert sind Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger, denen in der dienstlichen Beurteilung die Aufstiegsmöglichkeit zuerkannt wurde und bei denen die Bereitschaft zum Aufstieg besteht.
 
4.
Ständiger Vertreter des Geschäftsleiters bei der Staatsanwaltschaft Regensburg in BesGr. A 11 mit Entwicklungsmöglichkeit nach BesGr. A 12. Zur Geschäftsaufgabe gehört auch die Tätigkeit als Gruppenleiter. Zur Bewerbung aufgefordert sind Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger der Besoldungsgruppen A 10 und A 11.
 
5.
Gruppenleiter bei dem Amtsgericht Aschaffenburg in Besoldungsgruppe A 11 mit Entwicklungsmöglichkeit nach Besoldungsgruppe A 12. Zur Bewerbung aufgefordert sind insbesondere Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger der Besoldungsgruppe A 11.
 
6.
Herausgehobener Sachbearbeiter bei dem Oberlandesgericht München in BesGr. A 12. Zur Dienstaufgabe gehören die Aus- und Fortbildung im nichtrichterlichen Dienst, insbesondere Nachwuchsgewinnung und Personalmarketing, Planung, Vorbereitung und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen sowie Koordinierungsaufgaben in verschiedenen Schulungskonzepten. Vorausgesetzt werden vertiefte und in der Praxis erprobte Kenntnisse in diesen Bereichen.
 
7.
Herausgehobener Sachbearbeiter bei dem Oberlandesgericht München in BesGr. A 10 mit Entwicklungsmöglichkeit nach BesGr. A11. Zur Geschäftsaufgabe gehören die Tätigkeiten in Haushalts- und Grundbesitzbewirtschaftungsangelegenheiten sowie Beschaffungs- und sonstige Verwaltungsangelegenheiten. Vorausgesetzt werden vertiefte und in der Praxis erprobte Kenntnisse in diesen Bereichen sowie die Beherrschung gängiger EDV-Anwendungen.
 
8.
Hauptamtlicher Ausbildungsleiter für den mittleren Justizdienst bei dem Oberlandesgericht München in BesGr. A 10 mit Entwicklungsmöglichkeit nach BesGr. A 11. Zur Bewerbung aufgefordert sind Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger der BesGr. A 10.
 
 
Frauen sind besonders aufgefordert, sich zu bewerben (Art. 7 Abs. 3 Bayerisches Gleichstellungsgesetz). Die ausgeschriebenen Stellen sind für die Besetzung mit schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern geeignet; diese werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt. Hinsichtlich des Anforderungsprofils der in Nrn. 1 bis 5 ausgeschriebenen Stellen wird auf die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz vom (JMBl S. 53) Bezug genommen. Die in Nrn. 2 bis 8 ausgeschriebenen Stellen können auch durch Teilzeitkräfte besetzt werden.
 
Bewerbungsfrist: 7. August 2009.
 
 
III.
Es wird Gesuchen von Bewerberinnen und Bewerbern um folgende Notarstellen entgegengesehen:
 
Frei werdende Notarstellen:
Straubing
(derzeitiger Inhaber:
frei ab 1. August 2009
Notar Dr. Wolfram Schneeweiß
evtl. in gemeinsamer Berufsausübung mit Notar Konrad Lautner)
 
 
Neumarkt i. d. OPf.
(derzeitiger Inhaber:
frei ab 1. Oktober 2009
Notar Michael Leitenstorfer
evtl. in gemeinsamer Berufsausübung mit Notar Dr. Christian Mickisch)
 
 
Neuburg a. d. Donau
(derzeitiger Inhaber:
frei ab 1. November 2009
Notar Udo Leitenstern
evtl. in gemeinsamer Berufsausübung mit Notar Heinz Walter)
 
 
Landau a. d. Isar
(derzeitiger Inhaber:
frei ab 1. Januar 2010
Notar Walter Bramenkamp)
 
 
Kelheim
(derzeitiger Inhaber:
frei ab 1. Februar 2010
Notar Ulrich Lebert)
 
 
München
(derzeitiger Inhaber:
frei ab 1. Februar 2010
Notar Dr. Wolfgang Reuss)
 
 
Schwabach
(derzeitiger Inhaber:
frei ab 1. Februar 2010
Notar Dr. Heinrich Joachim
evtl. in gemeinsamer Berufsausübung mit Notar Dr. Martin Böhmer)
 
 
Notarassessorinnen und Notarassessoren können sich um alle ausgeschriebenen Notarstellen bewerben. Es wird Bewerbungen von Notarassessorinnen und Notarassessoren entgegengesehen, die zum
 
·
1. Dezember 2009 (Notarstellen in Straubing, Neumarkt i. d. OPf. und Neuburg a. d. Donau),
·
1. Januar 2010 (Notarstelle in Landau a. d. Isar) bzw.
·
1. Februar 2010 (Notarstellen in Kelheim, München und Schwabach),
 
eine dreijährige Mindestanwärterzeit (§ 7 Abs. 1 BNotO) vollendet haben. Die genannten Stichtage gelten für Notare entsprechend hinsichtlich der Mindestverweildauer am bisherigen Amtssitz.
 
Die Bewerber um die Notarstellen in Straubing, Neumarkt i. d. OPf., Neuburg a. d. Donau und Schwabach haben anzugeben, ob sie bereit sind, eine Verbindung zur gemeinsamen Berufsausübung einzugehen, ob ihre Bewerbung nur für den Fall gilt, dass eine Verbindung zur gemeinsamen Berufsausübung zustande kommt, oder ob die Bewerbung auch dann gelten soll, wenn eine Verbindung zur gemeinsamen Berufsausübung nicht vereinbart wird.
 
Wird eine Bewerbung nur für den Fall abgegeben, dass eine gemeinsame Berufsausübung zustande kommt, gilt sie auch dann, wenn der verbleibende Notar gemäß Abschnitt V Nr. 4 Buchst. b der Richtlinien für die Amtspflichten und sonstigen Pflichten der Mitglieder der Landesnotarkammer Bayern nach § 67 Abs. 2 BNotO die Übergabe der vollwertigen Notarstelle des ausgeschiedenen Notars anbietet.
 
Die Bewerber um die Notarstellen in Neumarkt i. d. OPf., Neuburg a. d. Donau, Landau a. d. Isar, München und Schwabach werden darauf hingewiesen, dass sich Änderungen im Umfang des Amtsbereichs ergeben können, sofern eine Anpassung der Amtsbereichsgrenzen an geänderte Verwaltungsbezirksgrenzen notwendig ist.
 
Bewerbungsfrist: 31. August 2009.
 
Das Bewerbungsgesuch ist bei der Landesnotarkammer Bayern einzureichen.