Veröffentlichung BayMBl. 2019 Nr. 102 vom 20.03.2019

Veröffentlichendes Ressort

Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Download

Amtliche elektronische Ausgabe Amtliche elektronische Ausgabe Hash-Prüfsumme der PDF-Datei BayMBl(sha256): 7BD820FD923AF53F472D62CFA560AEB193772A9E03519ABC56F231AC30C88DFC

Stellenausschreibung

    Ausschreibung einer Referentenstelle

    Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

    vom 1. März 2019, Az. III.6-BO8122.0/12/1

    Die Stelle einer Referentin/eines Referenten (m/w/d) für das Sachgebiet 41 „Förderschulen” an der Regierung von Mittelfranken wird zur Bewerbung ausgeschrieben. Eine Beförderung bis zur Besoldungsgruppe A 15 (Regierungsschuldirektorin/Regierungsschuldirektor) ist grundsätzlich möglich.
    Es können sich staatliche bayerische Lehrkräfte mit der Lehramtsbefähigung für das Lehramt für Sonderpädagogik bewerben, die eine mehrjährige Erfahrung im bayerischen Förderschuldienst, davon mindestens vier Jahre in einem Amt der Besoldungsgruppe A 14 + AZ oder höher, aufweisen.

    Der Referentin/Dem Referenten sind im Wesentlichen folgende Aufgaben zugeordnet:

    • unmittelbare Zuständigkeit für die Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung sowie für Fach- und Organisationsfragen der beruflichen Bildung
    • Zusammenarbeit mit der Bundesagentur und Maßnahmeträgern
    • Kooperation mit der Agentur für Arbeit in Zusammenhang mit Berufsberatung und beruflicher Eingliederung
    • Maßnahmen zur beruflichen Eingliederung von Abgängern der Förderschulen
    • Unmittelbare Zuständigkeit für diverse SFZ in Mittelfranken inklusive der schulvorbereitenden Einrichtungen
    • Fachfragen der Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung
    • Zuarbeit Vorbereitungsdienst im Förderschulbereich nach Organisation der Prüfungen nach LPO II
    • Stellvertretender Prüfungsleiter
    • Sportfachberatung an Förderschulen und Wettkampfwesen
    • Schulbaumaßnahmen

    Vorausgesetzt werden:

    • Studium der Fachrichtung Lernbehindertenpädagogik oder langjährige Erfahrung durch Einsatz im Förderschwerpunkt Lernen
    • Umfassende Kenntnisse in mehreren sonderpädagogischen Fachrichtungen
    • Erfahrung in innovativ-fachlichen sowie organisatorisch-strukturellen Steuerungs- und Planungsaufgaben
    • Ausgewiesene, vertiefte EDV-Kenntnisse
    • Vielfältige Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit kommunalen Behörden, der Vernetzung mit außerschulischen Organisationen und vertiefte Kenntnisse in administrativen und verwaltungsinternen Strukturen der Schulverwaltung

    Es wird erwartet, dass die Beamtin bzw. der Beamte Wohnung am Dienstort selbst oder in angemessener Nähe nimmt.

    Die ausgeschriebene Stelle ist teilzeitfähig, sofern der Dienstbetrieb sichergestellt ist.

    Frauen werden besonders aufgefordert, sich zu bewerben. Auf das Antragsrecht zur Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten (Art. 18 Abs. 3 BayGlG) wird hingewiesen.

    Die Stelle ist für die Besetzung mit Schwerbehinderten geeignet. Schwerbehinderte Bewerberinnen bzw. Bewerber werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.

    Das Staatsministerium behält sich vor, Bewerberinnen und Bewerber, die das statusrechtliche Amt bereits innehaben, und solche Bewerberinnen und Bewerber, die sich auf einen höheren Dienstposten bewerben, nicht in unmittelbarer Konkurrenz zu werten. Sollten mehrere Bewerberinnen bzw. Bewerber für die Besetzung der Stelle im Wesentlichen gleich geeignet sein, wird die Auswahlentscheidung auf das Ergebnis eines Auswahlgesprächs im Staatsministerium für Unterricht und Kultus gestützt werden.

    Bewerbungen sind spätestens drei Wochen nach Veröffentlichung dieser Ausschreibung im Ministerialblatt auf dem Dienstweg bei der für den Bewerber/die Bewerberin zuständigen Regierung einzureichen.

    Die Regierung legt alle eingegangen Bewerbungen zusammen mit den Bewerbungsunterlagen und den Personalakten dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus zur Entscheidung vor.

    Herbert Püls

    Ministerialdirektor