Veröffentlichung BayMBl. 2022 Nr. 661 vom 30.11.2022

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Staatsministerium für Unterricht und Kultus

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Stellenausschreibung

    Ausschreibung einer Abordnungsstelle im Bayerischen Landesamt für Schule

    Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

    vom 7. November 2022, Az. VII.8-M8001.0/73/3

    Im Bayerischen Landesamt für Schule ist zum zweiten Schulhalbjahr 2022/2023 die Stelle

    eines Referenten bzw. einer Referentin (m/w/d) im
    Referat 4.1 „Zeugnisanerkennungsstelle – Allgemeinbildende Schulabschlüsse“

    zu besetzen. Es handelt sich um Verwaltungstätigkeiten (Vollzeit: 40 Wochenstunden, gesetzlicher Urlaubsanspruch).

    Das Landesamt für Schule ist zum 1. Januar 2017 in Gunzenhausen als eine dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus unmittelbar nachgeordnete Behörde errichtet worden und beschäftigt mittlerweile rund 150 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Als Zeugnisanerkennungsstelle ist das Landesamt für Schule insbesondere zuständig für

    • die Anerkennung und Bewertung von allgemeinbildenden Schulabschlüssen, die außerhalb Bayerns erworben wurden, und
    • die Prüfung und ggf. Feststellung der Gleichwertigkeit von bestimmten ausländischen Berufsabschlüssen.

    Weitere Informationen hierzu finden Sie unter https://www.las.bayern.de/zeugnisanerkennung/.

    Aufgabenbeschreibung der ausgeschriebenen Mitarbeiterstelle:

    • Anerkennung von außerbayerischen allgemeinbildenden schulischen Bildungsnachweisen als Mittelschulabschluss, Mittlerer Schulabschluss, Zugangsqualifikation zur Feststellungsprüfung am Studienkolleg bei den Fachhochschulen in Coburg bzw. bei den Universitäten in München, Hochschulzugangsqualifikation,
    • Notenberechnung für außerbayerische schulische Bildungsnachweise,
    • Beratung (auch telefonisch) von Anerkennungssuchenden,
    • Beratung bayerischer Schüler und Schülerinnen, die im Ausland ein Hochschulzugangszeugnis erwerben möchten.

    Anforderungsprofil:

    Bewerben können sich Beamte und Beamtinnen (m/w/d) des Freistaats Bayern der Besoldungsgruppen A 13/A 14 (Lehrkräfte an Gymnasien, Kollegs oder berufliche Schulen) bzw. der Besoldungsgruppen A 13/A 13 + Amtszulage (Lehrkräfte an Realschulen) oder tarifbeschäftigte Lehrkräfte (m/w/d) in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis mit dem Freistaat Bayern in den Entgeltgruppen E 13/E 14 (Lehrkräfte an Gymnasien, Kollegs oder berufliche Schulen) bzw. E 13 mit Zulage (Lehrkräfte an Realschulen), welche über mehrjährige Berufserfahrung (mindestens 2,5 Jahre seit der Lebenszeitverbeamtung bzw. entsprechende Dienstzeiten im unbefristeten Beschäftigungsverhältnis zum Zeitpunkt der Stellenbesetzung) verfügen.

    Vorausgesetzt wird die Befähigung für das Lehramt an Gymnasien, an beruflichen Schulen oder an Realschulen, wobei eine Fächerkombination mit einer modernen Fremdsprache oder Deutsch wünschenswert ist.

    Überfachliche Qualifikationen:

    • Fähigkeit und Bereitschaft, sich in neue Aufgaben sorgfältig einzuarbeiten,
    • Fähigkeit zu strukturiertem und vernetztem Denken und Handeln, Offenheit gegenüber rechtlichen Fragestellungen und den Anforderungen staatlichen Verwaltungshandelns,
    • Sorgfältige und genaue Arbeitsweise und Entscheidungsfreude,
    • Sicherheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck,
    • Überdurchschnittliche Belastbarkeit, insbesondere bei der Erledigung termingebundener Arbeiten,
    • Interkulturelle Kompetenz und Teamfähigkeit.

    Die Tätigkeit erfolgt zunächst im Rahmen einer Abordnung. Eine spätere Versetzung und Beförderung ist bis zur Besoldungsgruppe A 14 möglich.

    Die Stelle ist grundsätzlich teilzeitfähig, sofern eine ganztägige Aufgabenwahrnehmung im Wege des Jobsharings sichergestellt werden kann. Ferner ist nach einer Einarbeitungszeit eine anteilige Erbringung der Tätigkeit im Homeoffice möglich.

    Die Stelle ist für die Besetzung mit schwerbehinderten Menschen geeignet. Schwerbehinderte Bewerber oder Bewerberinnen (m/w/d) werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.

    Gemäß Art. 7 Abs. 3 BayGlG werden Frauen besonders aufgefordert, sich zu bewerben. Auf das Antragsrecht zur Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten wird hingewiesen (Art. 18 Abs. 3 BayGlG).

    Der Bewerbung ist eine aktuelle dienstliche Beurteilung beizulegen. Gegebenenfalls ist vom Dienstvorgesetzten eine Anlassbeurteilung zu erstellen (vgl. hierzu Abschnitt A Nr. 4.5 der Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus über die Richtlinien für die dienstliche Beurteilung und die Leistungsfeststellung der staatlichen Lehrkräfte sowie der Schulleiterinnen und Schulleiter an Schulen in Bayern vom 27. April 2021 (BayMBl. Nr. 332).

    Aussagekräftige Bewerbungen sind auf dem Dienstweg unter Vorlage der vollständigen Bewerbungsunterlagen bis spätestens vier Wochen nach Veröffentlichung im Bayerischen Ministerialblatt zu richten an das Bayerische Landesamt für Schule (Referat 1.1) z. Hd. Herrn Dr. Gert Riedel, Stuttgarter Straße 1, 91710 Gunzenhausen sowie zeitgleich gerne per E-Mail an bewerbungen@las.bayern.de.

    Hinsichtlich des Datenschutzes beachten Sie bitte folgenden Link: Datenschutzhinweise zu Ihrer Bewerbung.pdf (bayern.de).

    Für Auskünfte zur Tätigkeit steht Ihnen Herr Gräfenstein (Tel.: 09831 686-262), für sonstige Fragen Herr Dr. Riedel (Tel.: 09831 686-113) gerne zur Verfügung.

    Stefan Graf

    Ministerialdirektor