Fundstelle GVBl. 2010 S. 710

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Verordnung

2020-1-1-3-I
  • Verwaltung
  • Kommunalrecht
  • Kommunales Verfassungsrecht
  • Gemeinden
2020-1-1-3-I

Verordnung zur Änderung der Verordnung über Aufgaben der Großen Kreisstädte

Vom 28. September 2010


Auf Grund von Art. 9 Abs. 2 Satz 1 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (Gemeindeordnung – GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998 (GVBl S. 796, BayRS 2020-1-1-I), zuletzt geändert durch § 10 des Gesetzes vom 27. Juli 2009 (GVBl S. 400), und § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Februar 1987 (BGBl I S. 602), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl I S. 2353), erlässt die Bayerische Staatsregierung folgende Verordnung:


§ 1

§ 1 Abs. 1 Nr. 2 der Verordnung über Aufgaben der Großen Kreisstädte (GrKrV) in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. März 1991 (GVBl S. 123, BayRS 2020-1-1-3-I), zuletzt geändert durch § 5 der Verordnung vom 9. Februar 2010 (GVBl S. 103), erhält folgende Fassung:

„2.
Aufgaben der Kreisverwaltungsbehörde (§ 101 des Wasserhaushaltsgesetzes – WHG –, Art. 58, 61 und 63 des Bayerischen Wassergesetzes – BayWG –)

a)
in Verfahren über eine Erlaubnis nach § 10 WHG in Verbindung mit § 15 WHG, Art. 15 und 70 BayWG für das Einleiten von Abwasser aus Kleinkläranlagen mit einem Anfall häuslicher Abwässer bis zu 8 m3 je Tag und von Niederschlagswasser, soweit die Einleitung nicht nach § 7 Abs. 1 in Verbindung mit § 10 Abs. 1 Nr. 4 des Abwasserabgabengesetzes abgabepflichtig ist, in Gewässer,

b)
nach §§ 62, 63 WHG und der darauf gestützten Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen vom 31. März 2010 (BGBl I S. 377) sowie der Anlagenverordnung bei Heizölverbrauchertankanlagen,

c)
nach § 101 WHG, Art. 58 und 61 BayWG in den Fällen der Buchst. a und b,

d)
nach § 78 Abs. 3 WHG,“.


§ 2

Diese Verordnung tritt am 1. November 2010 in Kraft.

München, den 28. September 2010

Der Bayerische Ministerpräsident in Vertretung


Martin Z e i l ,
Stellvertreter des Ministerpräsidenten
und
Staatsmininister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie