Fundstelle GVBl. 2017 S. 553

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PDF-Dokument 2017/21 vom 12.12.2017 Hash-Prüfsumme der PDF-Datei (sha256): 5bfd18a3427801c1c3f77a2227e9ff314a2e67a24a15c6a86516a83c404c16d4

Verordnung

31-1-2-J
  • Rechtspflege
  • Verfahren vor den ordentlichen Gerichten
31-1-2-J

Verordnung
über den Übergang zum elektronischen Rechtsverkehr im Bußgeldverfahren
(E-Rechtsverkehrsübergangsverordnung Bußgeld – ERVVÜBuß)

vom 5. Dezember 2017


Auf Grund des § 134 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 602), das zuletzt durch Art. 5 des Gesetzes vom 27. August 2017 (BGBl. I S. 3295) geändert worden ist, verordnet die Bayerische Staatsregierung:


§ 1

Übergang zum elektronischen Rechtsverkehr
im Bußgeldverfahren

1Abweichend von § 110c Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) in Verbindung mit § 32a der Strafprozessordnung ist die Einreichung elektronischer Dokumente in Verfahren nach dem OWiG und Verfahren, auf die die Vorschriften des OWiG entsprechend anzuwenden sind, erst ab dem 1. Januar 2019 möglich. 2§ 110a OWiG in der am 31. Dezember 2017 geltenden Fassung findet bis zum Ablauf des 31. Dezember 2018 weiter Anwendung.


§ 2

Inkrafttreten, Außerkrafttreten

1Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2018 in Kraft. 2Sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2018 außer Kraft.


München, den 5. Dezember 2017

Der Bayerische Ministerpräsident


Horst S e e h o f e r