Fundstelle GVBl. 2026 S. 362

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Verordnung

26-1-1-I
  • Verwaltung
  • Ausländerrecht

26-1-1-I

Verordnung zur Änderung der Zuständigkeitsverordnung Ausländerrecht

vom 19. Juni 2026

Auf Grund des § 69 Abs. 3 Satz 2 des Asylgesetzes (AsylG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. September 2008 (BGBl. I S. 1798), das zuletzt durch Art. 1 des Gesetzes vom 23. April 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 111) geändert worden ist, in Verbindung mit § 71 Abs. 1 Satz 2 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. Februar 2008 (BGBl. I S. 162), das zuletzt durch Art. 2 des Gesetzes vom 23. April 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 111) geändert worden ist, in Verbindung mit den Art. 1 und 2 Abs. 2 des Ausführungsgesetzes-Aufenthaltsgesetz (AGAufenthG) vom 24. August 1990 (GVBl. S. 338, BayRS 26-1-I), das zuletzt durch § 6 des Gesetzes vom 23. Juli 2024 (GVBl. S. 247) geändert worden ist, verordnet das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration:

§ 1

Die Zuständigkeitsverordnung Ausländerrecht (ZustVAuslR) vom 27. August 2018 (GVBl. S. 714, 738, BayRS 26-1-1-I), die zuletzt durch Verordnung vom 4. Juni 2025 (GVBl. S. 196) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

§ 5 Abs. 2 Satz 1 wird wie folgt geändert:

1.In Nr. 4 wird die Angabe „und“ am Ende durch die Angabe „ ,“ ersetzt.

2.In Nr. 5 wird die Angabe „ .“ am Ende durch die Angabe „und“ ersetzt.

3.Folgende Nr. 6 wird angefügt:

„6.die Beantragung der Anordnung von Asylverfahrenshaft nach § 69 des Asylgesetzes (AsylG) während des Asylgrenzverfahrens nach § 18a Abs. 1 AsylG.“

§ 2

Diese Verordnung tritt am 16. Juli 2026 in Kraft.

München, den 19. Juni 2026

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration

Joachim Herrmann, Staatsminister