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31-1-1-J

Verordnung
zur Änderung der
E-Rechtsverkehrsverordnung Justiz

vom 10. Oktober 2017


Auf Grund

des § 8a Abs. 2 des Handelsgesetzbuchs in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnr. 4100-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, das zuletzt durch Art. 11 Abs. 28 des Gesetzes vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2745) geändert worden ist,

des § 156 Abs. 1 Satz 1 des Genossenschaftsgesetzes (GenG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2230), das zuletzt durch Art. 8 des Gesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I S. 2541) geändert worden ist,

des § 5 Abs. 2 des Partnerschaftsgesellschaftsgesetzes (PartGG) vom 25. Juli 1994 (BGBl. I S. 1744), das zuletzt durch Art. 7 des Gesetzes vom 22. Dezember 2015 (BGBl. I S. 2565) geändert worden ist,

des § 14 Abs. 4 Satz 1 und 3 des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) vom 17. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2586, 2587), das zuletzt durch Art. 7 des Gesetzes vom 20. Juli 2017 (BGBl. I S. 2780) geändert worden ist, und

des § 130a Abs. 2 Satz 1 und 2 sowie des § 298a Abs. 1 Satz 2 und 3 der Zivilprozessordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3202; 2006 I S. 431; 2007 I S. 1781), die zuletzt durch Art. 11 Abs. 15 des Gesetzes vom 18. Juli 2017 (BGBl. I S. 2745) geändert worden ist,

in Verbindung mit § 2 Nr. 10, 17 und 41 der Delegationsverordnung (DelV) vom 28. Januar 2014 (GVBl. S. 22, BayRS 103-2-V), die zuletzt durch § 1 der Verordnung vom 12. September 2017 (GVBl. S. 490) geändert worden ist, verordnet das Bayerische Staatsministerium der Justiz:


§ 1

Änderung der E-Rechtsverkehrsverordnung Justiz

Die E-Rechtsverkehrsverordnung Justiz (ERVV Ju) vom 15. Dezember 2006 (GVBl. S. 1084, BayRS 31-1-1-J), die zuletzt durch Verordnung vom 11. Januar 2017 (GVBl. S. 10) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1.
In § 2 Abs. 3 Satz 1 werden die Wörter „nach § 2 Nr. 3 des Signaturgesetzes“ gestrichen.

2.
In § 3 Nr. 1 wird das Wort „pesonenbezogen“ durch das Wort „personenbezogen“ ersetzt.

3.
§ 16 Abs. 1 wird wie folgt gefasst:

„(1) 1In Papierform vorliegende Schriftstücke und sonstige Unterlagen einschließlich der in Papierform geführten Akten anderer Instanzen sind in die elektronische Form zu übertragen. 2Ausgenommen sind Schriftstücke und sonstige Unterlagen sowie in Papierform geführte Akten anderer Instanzen, deren Übertragung wegen ihres Umfangs oder ihrer sonstigen Beschaffenheit unverhältnismäßig wäre. 3Beiakten können in die elektronische Form übertragen werden. 4Bestimmungen nach den Sätzen 2 und 3 trifft der Vorsitzende.“

4.
Der Anlage 3 wird folgende Nr. 3 angefügt:

Nr.
Gericht
Verfahren
Datum
3
Landgericht Coburg
Verfahren erster Instanz nach der Zivilprozessordnung
20. November 2017
“.


§ 2

Weitere Änderung der
E-Rechtsverkehrsverordnung Justiz

Die E-Rechtsverkehrsverordnung Justiz, die zuletzt durch § 1 dieser Verordnung geändert worden ist, wird wie folgt geändert:

1.
§ 1 wird wie folgt geändert:

a)
Die Satznummerierung in Satz 1 wird gestrichen.

b)
Satz 2 wird aufgehoben.

2.
In § 5 Abs. 1 werden die Wörter „den Anlagen 1 und 2“ durch die Wörter „der Anlage 1“ ersetzt.

3.
In § 14 Satz 1 wird die Angabe „Anlage 3“ durch die Angabe „Anlage 2“ ersetzt.

4.
Anlage 2 wird aufgehoben.

5.
Die bisherige Anlage 3 wird Anlage 2.


§ 3

Inkrafttreten

1Diese Verordnung tritt am 1. November 2017 in Kraft. 2Abweichend von Satz 1 tritt § 2 am 1. Januar 2018 in Kraft.


München, den 10. Oktober 2017

Bayerisches Staatsministerium der Justiz


Prof. Dr. Winfried  B a u s b a c k ,  Staatsminister